Der Samstag vor dem 4.Advent
Das Christuskind – Siehe, dein König kommt zu dir
Tochter Zion, freue dich!
Jauchze laut, Jerusalem!
Sieh, dein König kommt zu dir!
Ja, er kommt, der Friedensfürst.
Tochter Zion, freue dich!
Jauchze laut, Jerusalem!
Hosianna, Davids Sohn,
sei gesegnet deinem Volk!
Gründe nun dein ew’ges Reich.
Hosianna in der Höh‘.
Hosianna, Davids Sohn,
sei gesegnet deinem Volk!
Der Freitag vor dem 4.Advent
Die Heiligen Drei Könige – Neue Wege gehen
Wir wissen, normalerweise klingeln diese die Herrschaften erst um den 6.Januar an Ihrer Haustür, aber dieses Mal sind sie schon etwas früher dran. Denn wir wollten Ihnen ihre Geschichte nicht vorenthalten.
Der 3. Advent
Die Hirten – Wenn wir nicht mit Gott rechnen
Vielleicht ist es Ihnen bisher schwergefallen, einen guten Gedanken mitzunehmen. Und vielleicht können Sie es sich noch immer nur schwer vorstellen, dass Gott an Ihrem Leben interessiert sein soll, geschweige denn etwas Gutes mit Ihnen vorhaben könnte. Vielleicht denken Sie: Warum sollte Gott sich gerade bei mir melden, es gibt wirklich wichtigere Menschen. Glaube ist etwas für die anderen, für die Frommen, aber nicht für mich. Wenn Sie diese Gedanken kenne, dann herzlich willkommen in der Weihnachtsgeschichte. Dann wird, oder besser gesagt, ist diese Geschichte auch Ihre Geschichte. Sie und Ihre möglichen Glaubensvorhalte sind ein wichtiger Teil davon. Denn so wie es Ihnen geht, ging es auch den Hirten.
Der Samstag vor dem 3.Advent
Wunschzettel – Wie Gott unsere Gebete erhört
Der Wunschzettel – in unserer Kindheit wohl eines der wichtigsten Dokumente, das in der Adventszeit frühestmöglich und mit größter Sorgfalt von uns angefertigt wurde. Woher sonst sollten unserer Eltern (oder der Weihnachtsmann) schließlich wissen, was wir uns am meisten wünschten? Es gab Jahre, da waren die Wunschzettel länger, und Jahre, da standen nur ganz wenige, aber unheimlich wichtige Dinge drauf. Das waren die Wünsche, die dann mit 3 Ausrufezeichen oder Sternchen drumherum als „wirklich superwichtig“ gekennzeichnet wurden. Wie groß aber was die Enttäuschung, wenn dann ausgerechnet einer von den dreifach unterstrichenen Wünschen nicht am Weihnachtsfest unter dem Baum lag.
Grußwort anlässlich der Protestaktion am 6.12.20 gegen die Schließung von HARIBO
Der Freitag vor dem 3.Advent
O du fröhliche – Ein Fest der Familie
„O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit“ – diese Worte erklingen jedes Jahr an Heiligabend bei den Menschen, die einen Weihnachtsgottes-dienst besuchen oder zu Hause noch am Christbaum singen. Ja genau! Das ist der Moment, in dem Oma und Opa da sind und das Enkelkind Klavier oder Flöte spielen muss und 15 Jahre später noch beim Therapeuten genau die gemischten Gefühle dabei beschreiben kann. Aber das ist ein anderes Thema.
Der 2. Advent
Der Weihnachtsmann – Wenn wir aufhören, daran zu glauben
„ Du glaubst wahrscheinlich auch noch an den Weihnachtsmann!“ Wenn uns jemand einen solchen Satz an den Kopf wirft, hält er uns wohl für ziemlich naiv. Schließlich wissen wir spätestens seit dem Zeitpunkt, als wir unsere Eltern heimlich dabei beobachteten, wie sie die Geschenke sorgfältig unter dem Weihnachtsbaum platzierten, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt. Oder als uns der Neunmal-schlau aus der vierten Klasse auslachte, weil wir tatsächlich noch den leisen Wunsch in uns hegten, es könnte trotz aller Indizien den Weihnachtsmann eben doch geben. „ Lügen haben kurze Beine“, so sagt es der Volksmund – und in diesem Fall auch eine rundliche Statur, einen weißen Rauschebart und ein rot-weißes Samtgewand.
Der Samstag vor dem 2.Advent
Die Weihnachtsgeschichte nach Lukas – Verstand bitte draußen lassen?
„Es war einmal ein Kaiser mit Namen Augustus…“ Na ja, fast. Im Original heißt es: „ Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde“ ( Lukas 2,1; LUT). Diese ganze Weihnachtsge-schichteerinnert schon ein wenig an ein mit Symbolen aufgeladenes Märchen, das einem Jahr für Jahr vorgelesen oder vorgespielt wird. Selbst wer sonst nicht in die Kirche geht, kennt diesen Bibeltext wahrscheinlich trotzdem. Schließlich ist diese Geschichte Tradition und gehört zu einem Weihnachtsgottesdienst wie das Amen in der Kirche. Doch zurück zum Text: Der Mann, der diese Geschichte aufgeschrieben hat, erzählte eigentlich keine Märchen. Er nannte sich Lukas und war hauptberuflich nicht Autor, sondern Arzt (vgl. Kolosser 4,14). Dies erklärt wohl auch sein gründliches Vorgehen beim Verfassen von Texten, wie er gleich zu Beginn seines Evangeliums deutlich zum Ausdruck brachte: „Viele haben schon über die Ereignisse geschrieben, die bei uns geschehen sind. Dabei haben sie die Berichte der ersten Jünger zugrunde gelegt, die mit eigenen Augen gesehen haben, wie Gott seine Verheißungen erfüllt hat. Ich habe alle diese Berichte von Anfang an sorgfältig studiert und beschlossen, alles in geordneter Folge für dich aufzuzeichnen. Auf diese Weise kannst du dich von der Zuverlässigkeit der Lehre überzeugen, in der du unterrichtet wurdest“ ( Lukas 1,1-4)
Der Freitag vor dem 2.Advent
Der Weihnachtsbaum – Warum wir den Tannenbaum aus dem Fenster werfen
Knut – die meisten von uns kennen ihn aus der Werbung, den legendären Tag, an dem der schwedischen Tradition nach Fußgänger besser in Deckung gehen sollten, da die ausgedienten Tannenbäume aus den Fenstern geworfen werden. So jedenfalls verkauft es uns ein großes schwedisches Möbelhaus. Obwohl die wenigsten ihren Weihnachtsbaum bereits am 04. Dezember kaufen, wissen wir schon vorher, dass er einige Zeit nach Weihnachten wieder ausgedient haben wird und wir knutmäßig entsorgen müssen. Die Strategie dahinter ist simpel: Wo der Tannenbaum nicht mehr steht, ist nun Platz für ein neues bestes Stück aus dem Winterschlussverkauf. Doch nicht seit Knut, sondern eigentlich erst seit Marie Kondo, die Anleitungen für richtiges „Platzschaffen“ gibt, ist Aufräumen zum Mega-Trend geworden. Marie Kondo ist die Ikone der Ordnung. Die erfolgreiche Japanerin ent-wickelte die Aufräummethode Konmari, die in Deutschland auch unter dem Begriff „Magic Cleaning“ bekannt ist, angelehnt an ihr Buch „ Magic Cleaning – Wie richtiges Aufräumen ihr Leben verändert“. Bisher veröffentlichte sie 3 Bücher, die in 27 Sprachen übersetzt wurden und weltweit über 7 Millionen Käufer fanden. Bei ihren Streifzügen durch die vielen hilfesuchenden Haushalte wird ein ungeahntes Ausmaß an der wenig ausgeprägten Fähigkeit offenbar, sich von Altem oder Überflüssigem zu trennen. Marie räumt den Planeten auf und unser Leben gleich mit.