<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Angedacht on Lutherkirchgemeinde</title><link>/angedacht/</link><description>Recent content in Angedacht on Lutherkirchgemeinde</description><generator>Hugo</generator><language>de</language><lastBuildDate>Fri, 02 Apr 2021 08:30:00 +0000</lastBuildDate><atom:link href="/angedacht/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Predigt zu Karfreitag</title><link>/angedacht/predigt-zu-karfreitag/</link><pubDate>Fri, 02 Apr 2021 08:30:00 +0000</pubDate><guid>/angedacht/predigt-zu-karfreitag/</guid><description>Der Karfreitag stellt, wie kein anderer Tag, die Frage nach dem Leid: Wie gehen wir mit leidenden Menschen um? Wie gehen wir mit ihren Zweifeln um, auch an Gott? Mit zerbrechenden Gewissheiten, scheiternden Lebensentwürfen und Hoffnungen? Wie reden wir von Gott im Angesicht leidender Menschen? Alle diese Fragen liegen für die Jüngerinnen und Jünger Jesu knallhart auf dem Tisch. Niemand weiß, wie es weiter geht, ob es weiter geht, oder ob die Sache mit Jesus gerade gescheitert ist.{{ double-space-with-newline }}Ein halbes Jahrtausend vor den Ereignissen von Golgatha stellte sich die Frage nach dem Leid auch schon. Auch hier: Gewissheiten und Hoffnungen waren zerbrochen. Juda war besiegt, Jerusalem zerstört. Ist Gott unterlegen? Ist er gescheitert?{{ double-space-with-newline }}In dieser Zeit existentieller Krisen entstand eine Schrift, die wir als das „Trostbuch des Jesaja“ kennen. „Tröstet, tröstet mein Volk“, so beginnt es ( &lt;a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jesaja40"&gt;Jes 40&lt;/a&gt;). Kurz vor dem Ende dieses Trostbuches lesen wir folgendes ( &lt;a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jesaja52%2C13-15"&gt;Jes 52,13-53,12&lt;/a&gt;):</description></item><item><title>Richtungswechsel</title><link>/angedacht/richtungswechsel/</link><pubDate>Tue, 30 Mar 2021 08:02:40 +0000</pubDate><guid>/angedacht/richtungswechsel/</guid><description>&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Da stand Bileam am Morgen auf und sattelte seine Eselin. Aber der Zorn Gottes entbrannte darüber, dass er hinzog. Und der Engel des HERRN trat in den Weg, um ihm zu widerstehen. Und die Eselin sah den Engel des HERRN auf dem Wege stehen mit einem bloßen Schwert in seiner Hand. Und die Eselin wich vom Weg ab und ging auf dem Felde; Bileam aber schlug sie, um sie wieder auf den Weg zu bringen. Da trat der Engel des HERRN auf den Pfad zwischen den Weinbergen, wo auf beiden Seiten Mauern waren. Und als die Eselin den Engel des HERRN sah, drängte sie sich an die Mauer und klemmte Bileam den Fuß ein an der Mauer, und er schlug sie noch mehr, Da ging der Engel des HERRN weiter und trat an eine enge Stelle, wo kein Platz mehr war auszuweichen, weder zur Rechten noch zur Linken. Und als die Eselin den Engel des HERRN sah, fiel sie auf die Knie unter Bileam.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da entbrannte der Zorn Bileams, und er schlug die Eselin mit dem Stecken. Da tat der HERR der Eselin den Mund auf, und sie sprach zu Bileam: Was hab ich dir getan, dass du mich nun dreimal geschlagen hast= Bileam sprach zur Eselin: Weil du Mutwillen mit mir treibst! Ach dass ich jetzt ein Schwert in der Hand hätte, ich wollte dich töten! Die Eselin sprach zu Bileam: Bin ich nicht deine Eselin, auf der du geritten bist von jeher bis auf diesen Tag? War es je meine Art, es so mit dir zu treiben? Er sprach: Nein. Da öffnete der HERR den Bileam die Augen, dass er en Engel des HERRN auf dem Wege stehen sah mit einem bloßen Schwert in seiner Hand, und er neigte sich und fiel nieder auf sein Angesicht. Und der Engel des HERRN sprach zu ihm: Warum hast du deine Eselin nun dreimal geschlagen? Siehe, ich habe mich aufgemacht, um dir zu widerstehen; denn der Weg vor mir führt ins Verderben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.bibleserver.com/LUT/4.Mose22%2C21-32"&gt;4. Mose 22,21-32&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Richtungswechsel - da werden einem Steine in den Weg gelegt und man merkt es einfach nicht. Die Eselin sieht mehr als Bileam, sie ahnt mehr und reagiert darauf. Geschlagen wird sie. Für dumm verkauft werden Esel bis heute. Aber hier geht es nicht um irgend ein Tier. Sondern darum das es auch heute noch Menschen gibt oder auch Situationen, die unsere Richtung ändern lassen wollen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Geht doch!</title><link>/angedacht/geht-doch/</link><pubDate>Sat, 20 Mar 2021 19:40:08 +0000</pubDate><guid>/angedacht/geht-doch/</guid><description>&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;So zog Abram herauf aus Ägypten mit seiner Frau und mit allem, was er hatte, und Lot mit ihm ins Südland. Abram aber war sehr reich an Vieh, Silber und Gold. Lot aber hatte auch Schafe und Rinder und Zelte. Und das Land konnte es nicht ertragen, dass sie beieinander wohnten. Und es war immer Zank zwischen den Hirten von Abrams Vieh und den Hirten von Lots Vieh. Da sprach Abram zu Lot: Es soll kein Zank sein zwischen mir und dir und zwischen meinen und deinen Hirten; denn wir sind Brüder. Steht dir nicht alles Land offen? Trenne dich doch von mir! Willst du zur Linken, so will ich zur Rechten, oder willst du zur Rechten, so will ich zur Linken. Da hob Lot seine Augen auf und sah die ganze Gegend am Jordan, dass sie wasserreich war. Da erwählte sich Lot die ganze Gegend am Jordan und zog nach Osten. Also trennte sich ein Bruder von dem andern &amp;hellip;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Mose13%2C1-11"&gt;1.Mose 13,1-11&lt;/a&gt; in Auswahl&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Geht doch! Man muss nur lange genug dran bleiben. Immer nach und nach sich mehr Platz schaffen und erarbeiten. Es muss nicht unbedingt Streit sein. Aber steter Tropfen höhlt den Stein. Ich habe den längeren Atem, irgendwann knickt der andere schon ein. Man könnte meinen: Der Klügere gibt nach&amp;hellip; so lang bis er der Dumme ist!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Dir zuliebe?!</title><link>/angedacht/dir-zuliebe/</link><pubDate>Wed, 10 Mar 2021 20:46:18 +0000</pubDate><guid>/angedacht/dir-zuliebe/</guid><description>&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.bibleserver.com/LUT/1.Korinther13%2C4-7"&gt;1. Korinther 13,4-7&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Starten wir in die 4. Woche doch mal mit einer kleiner persönlichen Frage: Was fällt mir denn leichter: zu geben oder zu nehmen?&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Das Spiel mit dem Nein (3. Woche)</title><link>/angedacht/das-spiel-mit-dem-nein-3-woche/</link><pubDate>Wed, 03 Mar 2021 06:44:24 +0000</pubDate><guid>/angedacht/das-spiel-mit-dem-nein-3-woche/</guid><description>&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Und der König von Ägypten sprach zu den hebräischen Hebammen, von denen die eine Schifra hieß und die andere Pua: Wenn ihr den hebräischen Frauen bei der Geburt helft, dann seht auf das Geschlecht. Wenn es ein Sohn ist, so tötet ihn; ist&amp;rsquo;s aber eine Tochter, so lasst sie leben. Aber die Hebammen fürchteten Gott und taten nicht, wie der König von Ägypten ihnen gesagt hatte, sondern ließen die Kinder leben. Da rief der König von Ägypten die Hebammen und sprach zu ihnen: Warum tut ihr das, dass ihr die Kinder leben lasst? Die Hebammen antworteten dem Pharao: Die hebräischen Frauen sind nicht wie die ägyptischen, denn sie sind kräftige Frauen. Ehe die Hebamme zu ihnen kommt, haben sie geboren. Darum tat Gott den Hebammen Gutes.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Von der Rolle (2. Woche)</title><link>/angedacht/von-der-rolle-2-woche/</link><pubDate>Thu, 25 Feb 2021 12:49:04 +0000</pubDate><guid>/angedacht/von-der-rolle-2-woche/</guid><description>&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Und des Herrn Wort geschah zu mir: Ich kannte dich, ehe ich dich im Mutterleib bereitete, und sonderte dich aus, ehe du von der Mutter geboren wurdest, und bestellte dich zum Propheten für die Völker. Ich aber sprach: Ach, Herr HERR, ich tauge nicht zu predigen; denn ich bin zu jung. Der HERR sprach aber zu mir: Sage nicht: &amp;ldquo;Ich bin zu jung&amp;rdquo;, sondern du sollst gehen, wohin ich dich sende, und predigen alles, was ich dir gebietet. Fürchte dich nicht vor Ihnen; denn ich bin bei dir und will dich erretten, spricht der Herr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Jeremia1%2C4-8"&gt;Jeremia 1, 4-8&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Von der Rolle&amp;hellip; oh, ich glaube, die meisten von Euch kennen solche Momente. Egal ob Kinder oder Erwachsene: das Alter spielt bei &amp;ldquo;aus der Rolle fallen&amp;rdquo; kein große Rolle. Die Situationen sind wohl nur andere.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Alles auf Anfang (1. Woche)</title><link>/angedacht/alles-auf-anfang-1-woche/</link><pubDate>Wed, 17 Feb 2021 06:00:00 +0000</pubDate><guid>/angedacht/alles-auf-anfang-1-woche/</guid><description>&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Die Weisheit spricht: Ich bin eingesetzt von Ewigkeit her. Als Gott die Grundfesten der Erde legte, da war ich beständig bei ihm und spielte vor ihm allezeit; ich spielte auf seinem Erdkreis und hatte meine Lust an den Menschenkindern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Spr%C3%BCche8%2C23.29-31"&gt;Sprüche 8,23+29-31&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Du hast wohl auch die Weisheit mit Löffeln gegessen. Hochmut kommt vor dem Fall. Krähet der Hahne auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist. &amp;hellip;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>7 Wochen ohne - Blockaden</title><link>/angedacht/7-wochen-ohne-blockaden/</link><pubDate>Wed, 10 Feb 2021 06:00:00 +0000</pubDate><guid>/angedacht/7-wochen-ohne-blockaden/</guid><description>&lt;p&gt;&amp;ldquo;Am Aschermittwoch ist alles vorbei&amp;rdquo;&amp;hellip; alles? Nein nicht alles! Im Gegenteil: manches fängt da sogar erst an. Die Fastenzeit vor Ostern zum Beispiel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schon seit vielen Jahren gibt es jedes Jahr über die evangelischen Kirchen eine themenbezogene Fastenaktion. Vielleicht hat der ein oder andere bereits davon gehört oder selbst schon mal mitgemacht.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Wo Menschenwege enden...</title><link>/angedacht/wo-menschenwege-enden/</link><pubDate>Fri, 05 Feb 2021 12:46:42 +0000</pubDate><guid>/angedacht/wo-menschenwege-enden/</guid><description>&lt;p&gt;Neulich fiel mir beim Suchen in meiner Schreibtischschublade ein Foto in die Hand. Darauf sieht man eine Freundin und mich auf einem ungewöhnlichen Fortbewegungsmittel…&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber ich will von vorn beginnen: Es war vor zwei Jahren an einem herrlich strahlenden Tag im Mai. Ich fuhr mit einer Freundin mit dem Zug nach Johannstadt, um von dort aus durch den Wald nach Horni Blatná zu wandern. Kaum waren wir im Wald angekommen, sahen wir auch schon die Bescherung. Die Tage zuvor hatte es geregnet. Der Weg versank im tiefen Schlamm. Mein erster Impuls war: Umkehren. Doch nun waren wir soweit gefahren und da war Umkehren keine gute Option. Also kämpften wir uns tapfer die ersten Meter durch den Schlamm. Leute kamen uns entgegen. Sie zeigten auf ihre ehemals weißen Turnschuhe und meinten: „Da gibt es kein Durchkommen. Das wird nur noch schlimmer.“ Ich dachte schon wieder ans Umdrehen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Der 4.Advent</title><link>/angedacht/der-4-advent/</link><pubDate>Mon, 21 Dec 2020 07:05:17 +0000</pubDate><guid>/angedacht/der-4-advent/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gloria in Excelsis Deo – Zur Anbetung geschaffen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gehören Sie auch zu den Menschen, die als Kind alle Kinder wieder zum Advent Blockflöte ausgepackt haben, um am Weihnachtsabend bei den Großeltern nicht zu unangenehm aufzufallen? Oder teilen Sie sonst das Leid, ein Nachbarskind zu haben, das pünktlich zum ersten Dezember wieder ausgiebig damit beginnt, Flöte zu üben? Dann löst der Klang von „Gloria in Excelsis Deo“ bei Ihnen wahrscheinlich einen nur allzu begründeten Schauer aus. Gloria in Excelsis Deo – Ehre sei Gott in der Höhe. Diese Worte sangen die Engel laut der Weihnachtsgeschichte nach dem Lukasevangelium in der Nacht auf dem Feld. Als das Christuskind geboren wurde. „Auf einmal war der Engel von den himmlischen Heerscharen umgeben, und sie alle priesen Gott mit den Worten: „ Ehre sei Gott im höchsten Himmel und Frieden auf Erden für alle Menschen, an denen Gott Gefallen hat“ ( &lt;a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas2%2C13-14"&gt;Lukas 2,13-14&lt;/a&gt;; LUT). Die Engel brachten mit ihrem Lied Dankbarkeit, Lob und Ehrerbietung vor Gott zum Ausdruck. Sie beteten Gott an.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Der Samstag vor dem 4.Advent</title><link>/angedacht/der-samstag-vor-dem-4-advent/</link><pubDate>Sat, 19 Dec 2020 14:05:57 +0000</pubDate><guid>/angedacht/der-samstag-vor-dem-4-advent/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Christuskind – Siehe, dein König kommt zu dir&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tochter Zion, freue dich!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jauchze laut, Jerusalem!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sieh, dein König kommt zu dir!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, er kommt, der Friedensfürst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tochter Zion, freue dich!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jauchze laut, Jerusalem!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hosianna, Davids Sohn,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;sei gesegnet deinem Volk!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gründe nun dein ew’ges Reich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hosianna in der Höh‘.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hosianna, Davids Sohn,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;sei gesegnet deinem Volk!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Der Freitag vor dem 4.Advent</title><link>/angedacht/der-freitag-vor-dem-4-advent/</link><pubDate>Sat, 19 Dec 2020 14:04:17 +0000</pubDate><guid>/angedacht/der-freitag-vor-dem-4-advent/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Heiligen Drei Könige – Neue Wege gehen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir wissen, normalerweise klingeln diese die Herrschaften erst um den 6.Januar an Ihrer Haustür, aber dieses Mal sind sie schon etwas früher dran. Denn wir wollten Ihnen ihre Geschichte nicht vorenthalten.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Der 3. Advent</title><link>/angedacht/der-3-advent/</link><pubDate>Sat, 12 Dec 2020 23:01:00 +0000</pubDate><guid>/angedacht/der-3-advent/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Hirten – Wenn wir nicht mit Gott rechnen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht ist es Ihnen bisher schwergefallen, einen guten Gedanken mitzunehmen. Und vielleicht können Sie es sich noch immer nur schwer vorstellen, dass Gott an Ihrem Leben interessiert sein soll, geschweige denn etwas Gutes mit Ihnen vorhaben könnte. Vielleicht denken Sie: Warum sollte Gott sich gerade bei mir melden, es gibt wirklich wichtigere Menschen. Glaube ist etwas für die anderen, für die Frommen, aber nicht für mich. Wenn Sie diese Gedanken kenne, dann herzlich willkommen in der Weihnachtsgeschichte. Dann wird, oder besser gesagt, ist diese Geschichte auch Ihre Geschichte. Sie und Ihre möglichen Glaubensvorhalte sind ein wichtiger Teil davon. Denn so wie es Ihnen geht, ging es auch den Hirten.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Der Samstag vor dem 3.Advent</title><link>/angedacht/der-samstag-vor-dem-3-advent/</link><pubDate>Fri, 11 Dec 2020 23:01:00 +0000</pubDate><guid>/angedacht/der-samstag-vor-dem-3-advent/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wunschzettel – Wie Gott unsere Gebete erhört&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Wunschzettel – in unserer Kindheit wohl eines der wichtigsten Dokumente, das in der Adventszeit frühestmöglich und mit größter Sorgfalt von uns angefertigt wurde. Woher sonst sollten unserer Eltern (oder der Weihnachtsmann) schließlich wissen, was wir uns am meisten wünschten? Es gab Jahre, da waren die Wunschzettel länger, und Jahre, da standen nur ganz wenige, aber unheimlich wichtige Dinge drauf. Das waren die Wünsche, die dann mit 3 Ausrufezeichen oder Sternchen drumherum als „wirklich superwichtig“ gekennzeichnet wurden. Wie groß aber was die Enttäuschung, wenn dann ausgerechnet einer von den dreifach unterstrichenen Wünschen nicht am Weihnachtsfest unter dem Baum lag.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Grußwort anlässlich der Protestaktion am 6.12.20 gegen die Schließung von HARIBO</title><link>/angedacht/grusswort-anlaesslich-der-protestaktion-am-6-12-20-gegen-die-schliessung-von-haribo/</link><pubDate>Fri, 11 Dec 2020 21:45:30 +0000</pubDate><guid>/angedacht/grusswort-anlaesslich-der-protestaktion-am-6-12-20-gegen-die-schliessung-von-haribo/</guid><description>&lt;em&gt;Vor rund 2000 Jahren erzählte Jesus folgende Geschichte: Es war ein reicher Getreidebauer,&lt;/em&gt;(damals gab es noch reiche Bauern) &lt;em&gt;der konnte eine große Ernte einholen. Und da überlegte er hin und her und sprach: Was soll ich tun? Ich weiß ja gar nicht wohin mit meiner ganzen Ernte. Und sprach: Das will ich tun: Ich werde meine alten Scheunen abreißen und größere bauen. Da kann ich all mein Getreide und meine Vorräte lagern.{{ double-space-with-newline }}Und dann kann ich mich zurücklehnen und mir sagen: Jetzt habe ich es geschafft. Ich habe Vorrat für viele Jahre; nun habe ich Ruhe, kann essen, trinken und das Leben genießen. Aber Gott sprach zu ihm: Wie dumm von dir! Du wirst noch diese Nacht sterben und wer wird dann all das bekommen, was du dir angehäuft hast?&lt;/em&gt; &lt;em&gt;So geht es dem, der sich Schätze sammelt und ist nicht reich bei Gott.&lt;/em&gt;(nach &lt;a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas12%2C16-21"&gt;Lk 12, 16-21&lt;/a&gt;)</description></item><item><title>Der Freitag vor dem 3.Advent</title><link>/angedacht/der-freitag-vor-dem-3-advent/</link><pubDate>Fri, 11 Dec 2020 06:36:35 +0000</pubDate><guid>/angedacht/der-freitag-vor-dem-3-advent/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;O du fröhliche – Ein Fest der Familie&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit“ – diese Worte erklingen jedes Jahr an Heiligabend bei den Menschen, die einen Weihnachtsgottes-dienst besuchen oder zu Hause noch am Christbaum singen. Ja genau! Das ist der Moment, in dem Oma und Opa da sind und das Enkelkind Klavier oder Flöte spielen muss und 15 Jahre später noch beim Therapeuten genau die gemischten Gefühle dabei beschreiben kann. Aber das ist ein anderes Thema.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Der 2. Advent</title><link>/angedacht/der-2-advent/</link><pubDate>Mon, 07 Dec 2020 13:56:29 +0000</pubDate><guid>/angedacht/der-2-advent/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Weihnachtsmann – Wenn wir aufhören, daran zu glauben&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„ Du glaubst wahrscheinlich auch noch an den Weihnachtsmann!“ Wenn uns jemand einen solchen Satz an den Kopf wirft, hält er uns wohl für ziemlich naiv. Schließlich wissen wir spätestens seit dem Zeitpunkt, als wir unsere Eltern heimlich dabei beobachteten, wie sie die Geschenke sorgfältig unter dem Weihnachtsbaum platzierten, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt. Oder als uns der Neunmal-schlau aus der vierten Klasse auslachte, weil wir tatsächlich noch den leisen Wunsch in uns hegten, es könnte trotz aller Indizien den Weihnachtsmann eben doch geben. „ Lügen haben kurze Beine“, so sagt es der Volksmund – und in diesem Fall auch eine rundliche Statur, einen weißen Rauschebart und ein rot-weißes Samtgewand.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Der Samstag vor dem 2.Advent</title><link>/angedacht/der-samstag-vor-dem-2-advent/</link><pubDate>Sat, 05 Dec 2020 08:07:40 +0000</pubDate><guid>/angedacht/der-samstag-vor-dem-2-advent/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Weihnachtsgeschichte nach Lukas – Verstand bitte draußen lassen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Es war einmal ein Kaiser mit Namen Augustus…“ Na ja, fast. Im Original heißt es: „ Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde“ ( &lt;a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas2%2C1"&gt;Lukas 2,1&lt;/a&gt;; LUT). Diese ganze Weihnachtsge-schichteerinnert schon ein wenig an ein mit Symbolen aufgeladenes Märchen, das einem Jahr für Jahr vorgelesen oder vorgespielt wird. Selbst wer sonst nicht in die Kirche geht, kennt diesen Bibeltext wahrscheinlich trotzdem. Schließlich ist diese Geschichte Tradition und gehört zu einem Weihnachtsgottesdienst wie das Amen in der Kirche. Doch zurück zum Text: Der Mann, der diese Geschichte aufgeschrieben hat, erzählte eigentlich keine Märchen. Er nannte sich Lukas und war hauptberuflich nicht Autor, sondern Arzt (vgl. &lt;a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Kolosser4%2C14"&gt;Kolosser 4,14&lt;/a&gt;). Dies erklärt wohl auch sein gründliches Vorgehen beim Verfassen von Texten, wie er gleich zu Beginn seines Evangeliums deutlich zum Ausdruck brachte: „Viele haben schon über die Ereignisse geschrieben, die bei uns geschehen sind. Dabei haben sie die Berichte der ersten Jünger zugrunde gelegt, die mit eigenen Augen gesehen haben, wie Gott seine Verheißungen erfüllt hat. Ich habe alle diese Berichte von Anfang an sorgfältig studiert und beschlossen, alles in geordneter Folge für dich aufzuzeichnen. Auf diese Weise kannst du dich von der Zuverlässigkeit der Lehre überzeugen, in der du unterrichtet wurdest“ ( &lt;a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas1%2C1-4"&gt;Lukas 1,1-4&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Der Freitag vor dem 2.Advent</title><link>/angedacht/der-freitag-vor-dem-2-advent/</link><pubDate>Fri, 04 Dec 2020 09:26:23 +0000</pubDate><guid>/angedacht/der-freitag-vor-dem-2-advent/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Weihnachtsbaum – Warum wir den Tannenbaum aus dem Fenster werfen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Knut – die meisten von uns kennen ihn aus der Werbung, den legendären Tag, an dem der schwedischen Tradition nach Fußgänger besser in Deckung gehen sollten, da die ausgedienten Tannenbäume aus den Fenstern geworfen werden. So jedenfalls verkauft es uns ein großes schwedisches Möbelhaus. Obwohl die wenigsten ihren Weihnachtsbaum bereits am 04. Dezember kaufen, wissen wir schon vorher, dass er einige Zeit nach Weihnachten wieder ausgedient haben wird und wir knutmäßig entsorgen müssen. Die Strategie dahinter ist simpel: Wo der Tannenbaum nicht mehr steht, ist nun Platz für ein neues bestes Stück aus dem Winterschlussverkauf. Doch nicht seit Knut, sondern eigentlich erst seit Marie Kondo, die Anleitungen für richtiges „Platzschaffen“ gibt, ist Aufräumen zum Mega-Trend geworden. Marie Kondo ist die Ikone der Ordnung. Die erfolgreiche Japanerin ent-wickelte die Aufräummethode Konmari, die in Deutschland auch unter dem Begriff „Magic Cleaning“ bekannt ist, angelehnt an ihr Buch „ Magic Cleaning – Wie richtiges Aufräumen ihr Leben verändert“. Bisher veröffentlichte sie 3 Bücher, die in 27 Sprachen übersetzt wurden und weltweit über 7 Millionen Käufer fanden. Bei ihren Streifzügen durch die vielen hilfesuchenden Haushalte wird ein ungeahntes Ausmaß an der wenig ausgeprägten Fähigkeit offenbar, sich von Altem oder Überflüssigem zu trennen. Marie räumt den Planeten auf und unser Leben gleich mit.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Herzdiagnose</title><link>/angedacht/herzdiagnose/</link><pubDate>Fri, 05 Jun 2020 17:15:04 +0000</pubDate><guid>/angedacht/herzdiagnose/</guid><description>Es gibt Menschen, die gehen nicht gern zum Arzt, weil sie lieber nicht wissen wollen, ob sie krank sind. Sie haben Angst vor einer schlimmen Diagnose. Sie finden verschiedene Ausreden: wie z. B. „keine Zeit“. Doch ohne Diagnose, kann es auch keine passende Hilfe geben. Es gibt inzwischen auch ganz erstaunliche Untersuchungsmethoden. Als kleines Kind habe ich sehr darüber gestaunt, dass der Doktor per Ultraschall in meinen Bauch hinein gucken konnte. Ich konnte es nicht glauben, dass er damit durch meine Haut hindurch sah.</description></item><item><title>Nicht mehr und noch nicht</title><link>/angedacht/nicht-mehr-und-noch-nicht/</link><pubDate>Sun, 24 May 2020 12:34:39 +0000</pubDate><guid>/angedacht/nicht-mehr-und-noch-nicht/</guid><description>Sonntag Exaudi liegt zwischen Himmelfahrt und Pfingsten. Er befindet sich in einem merkwürdigen Schwebezustand zwischen „nicht mehr“ und „noch nicht“. Jesu Freunde mussten sich von Jesus verabschieden, weil er zu seinem Vater zurückgekehrt ist. Nun ist er nicht mehr so da wie zuvor. Doch der versprochene Heilige Geist, der ihnen als Tröster und Wegweiser versprochen wurde, ist noch nicht da. Das war für die Menschen damals ein schwieriger Zustand: zwischen Trauer und Hoffnung, zwischen Abschied und Neubeginn. Und genau in dieser Spannung steht der Sonntag Exaudi.</description></item><item><title>Lasst ab von dem Bösen und rettet die Welt</title><link>/angedacht/lasst-ab-von-dem-boesen-und-rettet-die-welt/</link><pubDate>Mon, 20 Apr 2020 08:27:10 +0000</pubDate><guid>/angedacht/lasst-ab-von-dem-boesen-und-rettet-die-welt/</guid><description>An unserer Pinnwand hängt noch ein zweites Plakat. Das ist in der Woche nach dem ersten entstanden, wieder nach der Christenlehre.</description></item><item><title>Gedanken zum Karfreitag</title><link>/angedacht/gedanken-zum-karfreitag/</link><pubDate>Fri, 10 Apr 2020 11:49:55 +0000</pubDate><guid>/angedacht/gedanken-zum-karfreitag/</guid><description>Glaube bedeutet, voller Vertrauen vorweg zu nehmen, was nicht ist – noch nicht. Wenn unser Glaube nur aussprechen würde, was wir sehen können, wäre er aussagelos.</description></item><item><title>Glaube trotz Fake news</title><link>/angedacht/glaube-trotz-fake-news/</link><pubDate>Thu, 09 Apr 2020 07:00:00 +0000</pubDate><guid>/angedacht/glaube-trotz-fake-news/</guid><description>Wir sind am Ende der Passionszeit angekommen. Jesu Leiden und sein Sterben für uns stehen jetzt wieder im Fokus. Bis vor Kurzem hatte ich dazu auch ein passendes hoch aktuelles Beispiel aus der Coronakrise. Der Anbieter meiner privaten Mailadresse hat mich darauf gebracht. Von ihm werde ich stets sehr großzügig und ungefragt mit Neuigkeiten versorgt. Normalerweise ignoriere ich sie. Doch eine Meldung hat mich gleich angesprochen und berührt. Da ging es um einen todkranken italienischen Priester, der beatmet werden musste. Doch er entschied sich, sein Beatmungsgerät an einen jüngeren Kranken zu spenden und starb.</description></item><item><title>Habt keine Angst, denn Gott ist immer bei euch</title><link>/angedacht/habt-keine-angst-denn-gott-ist-immer-bei-euch/</link><pubDate>Fri, 03 Apr 2020 09:22:50 +0000</pubDate><guid>/angedacht/habt-keine-angst-denn-gott-ist-immer-bei-euch/</guid><description>Wer in unser Pfarrhaus kommt, sieht rechts hinter der Eingangstür eine große Pinnwand. Dort hängt seit einigen Wochen ein A5-Plakat mit der Aufschrift: „Habt keine Angst, denn Gott ist immer bei Euch.“ Da es, wie fast überall, keine Besucher mehr im Pfarrhaus gibt, wird sich auch keiner darüber wundern. Und doch erscheint es mir wundersam, wie es dazu gekommen ist.</description></item><item><title>Versöhnung</title><link>/angedacht/versoehnung/</link><pubDate>Wed, 03 Apr 2019 07:00:26 +0000</pubDate><guid>/angedacht/versoehnung/</guid><description>&lt;p&gt;Viele von uns haben es wohl schon selbst erlebt. Die Aufforderung in einem Gottesdienst mit unseren katholischen Glaubensgeschwistern:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Gebt einander ein Zeichen des Friedens und der Versöhnung.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Was passiert dabei genau? Wir werden aufgefordert, dem uns am nächsten Sitzenden in schlichter Weise die Hand zu reichen und ein Friedenszeichen zu geben. Dies meist gepaart mit den Worten „Der Friede sei mit Dir“. Von einer Umarmung, über ein Kreuzsymbol auf die Stirn oder das klassische Händeschütteln gibt es ganz verschiedene Arten des Friedensgrußes in den Bräuchen der Völker.&lt;br&gt;
Ich finde, diese Art der Versöhnung hat etwas zutiefst Menschliches und will uns bei unseren Gefühlen rütteln.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Am Ziel ankommen</title><link>/angedacht/am-ziel-ankommen/</link><pubDate>Sat, 02 Mar 2019 21:46:01 +0000</pubDate><guid>/angedacht/am-ziel-ankommen/</guid><description>&lt;p&gt;Frühjahrszeit! „Alle Vögel sind schon da…“ Die meisten freuen sich wohl an der neu erwachenden Natur, sprießendem Grün, Blüten und Vogelgezwitscher. Wohl dem, der das wahrnehmen kann. Ich kann mich an Zeiten erinnern, in denen ich vor lauter Arbeit wenig von der Natur sah. Ein Garten wäre bei mir verloren gewesen. Und das, obwohl ich eigentlich den Frühling so mag. Jahrelang zog er verdeckt durch Schreibtisch, Auto und Haus an mir vorüber.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Frieden</title><link>/angedacht/frieden/</link><pubDate>Sun, 03 Feb 2019 08:34:22 +0000</pubDate><guid>/angedacht/frieden/</guid><description>&lt;p&gt;In  jüngster Vergangenheit habe ich oft über FRIEDEN nachgedacht.&lt;br&gt;
Vielleicht liegt es ja auch an dem Vers der für 2019 als Jahreslosung ausgewählt wurde!?&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Suche Frieden und jage ihm nach!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.bibleserver.com/text/LUT/Psalm34%2C15"&gt;Psalm 34,15&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Frieden – keine Sache zum Anfassen, aber zum Erleben und Fühlen. Und wer will schon nicht im Frieden leben?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Frieden beginnt in jedem einzelnen Menschen, tief im Herzen. Nach einem Streit oder einer missglückten Handlung ist man besonders ruhelos. Mir geht es jedenfalls so. Ich versuche dann schnellstmöglich wieder zur Ruhe zu kommen. Am besten gelingt es mir, wenn ich alles andere beiseite lege und uneingeschränkte Zeit mit Jesus verbringe. Ich sage IHM meinen Frust, meine Verletzung, meine Enttäuschung. Ich halte IHM meine leeren Hände hin. Dann zeigt ER mir meine Schuld, mein Versagen, meine Fehler. Auf einmal verliert das Problem seine Gewichtigkeit. Alle meine Anklagen und Rechtfertigungen meinen Mitmenschen gegenüber verstummen. Mit Jesus kann man wie mit einem Freund reden. Und deshalb spreche ich es laut aus –  „HERR vergib mir, es tut mir leid… Ich lasse los und überlasse Dir die Angelegenheit… Schenke mir Deinen Frieden…“&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Und sind gekommen…</title><link>/angedacht/und-sind-gekommen/</link><pubDate>Thu, 03 Jan 2019 13:29:39 +0000</pubDate><guid>/angedacht/und-sind-gekommen/</guid><description>&lt;p&gt;Diese Leute finde ich wirklich erstaunlich! Gestandene Männer, gebildet ohne Frage. Vermutlich nicht ohne einen gewissen Einfluss. Von Beruf Wissenschaftler, vielleicht Physiker, Lehrer, Astrologen, vielleicht aber auch Priester, Magier oder Traumdeuter. Vielleicht auch von allem ein bisschen etwas.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie beobachten die Sterne. Das an sich wäre jedoch nicht erwähnenswert. Mancher in ihren Tagen wird das getan haben. Bemerkenswert ist etwas anderes an ihnen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wo ist der König der Juden, der geboren worden ist? Denn wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, ihn anzubeten.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Novembergedanken</title><link>/angedacht/novembergedanken/</link><pubDate>Wed, 07 Nov 2018 05:47:00 +0000</pubDate><guid>/angedacht/novembergedanken/</guid><description>&lt;p&gt;Eine Andacht für den November zu schreiben ist gar nicht so einfach&amp;hellip; Ich habe eine Weile darüber nachgedacht, was ich so mit dem November verbinde, dem vielleicht, wenn es eine Steigerung für grau gäbe, &amp;ldquo;grauesten&amp;rdquo; Monat des Jahres.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mir fielen einige Sachen ein: Kfz-Versicherung prüfen, höchste Zeit für Winterreifen, das Auto fit für den Winter machen, Steuererklärung, Garten winterfest machen, Unmengen an Laub und Co. beseitigen, die Gräber auf dem Friedhof mit Reisig abdecken, die Wintersachen vom Boden holen und entstauben, neue Wintersachen für die Kinder kaufen, schauen ob die Heizung überall funktioniert, Öl und Gas prüfen, vielleicht nochmal Holz machen, Erkältungsmedikamente besorgen, Grippeschutzimpfung, erste Geschenkideen für Weihnachten bewegen und schnell aufschreiben, Adventskalender, die Schule ruckt nochmal richtig an, Weihnachtskonzerte vorbereiten, Weihnachtsschmuck prüfen und startklar machen usw&amp;hellip;.euch fallen bestimmt noch viele eigene Sachen ein.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Herbstzeit ist Wanderzeit</title><link>/angedacht/herbstzeit-ist-wanderzeit/</link><pubDate>Mon, 01 Oct 2018 07:00:11 +0000</pubDate><guid>/angedacht/herbstzeit-ist-wanderzeit/</guid><description>Bei Bergtouren in den Alpen kamen mir immer wieder Vergleiche mit unserem Lebensweg als Christen in den Sinn: wenn wir einen wirklich hohen Berg besteigen wollen, müssen wir gut ausgerüstet sein. Wir müssen planen, wo wir entlang gehen wollen. Gut sind Gefährten, die mit uns gemeinsam die Tour machen. Aber trotz bester Vorbereitung wissen wir nicht, ob die Tour auch wirklich so verlaufen wird, wie wir sie geplant haben. Ist der Weg wirklich gangbar? Hält die Ausrüstung das, was die Werbung versprochen hat? Sind die Gefährten zuverlässig?</description></item><item><title>Die Sache mit dem Sommerloch</title><link>/angedacht/die-sache-mit-dem-sommerloch/</link><pubDate>Fri, 07 Sep 2018 13:11:29 +0000</pubDate><guid>/angedacht/die-sache-mit-dem-sommerloch/</guid><description>Jedes Jahr im Sommer werden Nachrichtenagenturen aus aller Welt vor ein Problem gestellt. Es gibt nichts, mit dem sie die Zeitungen und Abendnachrichten füllen können. Viele Politiker befinden sich im Sommerurlaub, weshalb weniger politisch relevante Ereignisse stattfinden. Auch Sportvereine haben in dieser Zeit keine bedeutsamen Spiele oder Wettkämpfe. Diese Zeit wird als Sommerloch bezeichnet.</description></item><item><title>Warum feiern wir nicht?</title><link>/angedacht/warum-feiern-wir-nicht/</link><pubDate>Tue, 07 Aug 2018 10:59:39 +0000</pubDate><guid>/angedacht/warum-feiern-wir-nicht/</guid><description>Stellt euch vor, die Fußballweltmeisterschaft 2018 wäre mit einem anderen Ergebnis ausgegangen … Deutschland steht im Finale gegen Frankreich. In der 91. Spielminute passiert dann das Unglaubliche, Toni Kroos schießt das 2:1 – Deutschland wird Weltmeister. Alle Fans, die sich in Deutschland versammelt haben, um das Spiel zu schauen flippen aus – starke Männer singen und weinen vor Freude.</description></item><item><title>Brückenpflege</title><link>/angedacht/brueckenpflege/</link><pubDate>Fri, 13 Jul 2018 09:12:32 +0000</pubDate><guid>/angedacht/brueckenpflege/</guid><description>Seit einigen Tagen beschäftige ich mich deutlich mehr mit Brücken als bisher. Das liegt daran, dass derzeit die Brücke von Wilkau nach Haßlau gesperrt ist. Lediglich eine kurze Strecke über diese Brücke verbindet zwei Ortsteile miteinander und bietet den Menschen die Möglichkeit, auch zu anderen Orten zu gelangen.</description></item><item><title>Mach die Türen auf. Lass Leute rein.</title><link>/angedacht/mach-die-tueren-auf-lass-leute-rein/</link><pubDate>Sun, 03 Jun 2018 20:56:17 +0000</pubDate><guid>/angedacht/mach-die-tueren-auf-lass-leute-rein/</guid><description>&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&amp;ldquo;Vergesst nicht, Fremden Gastfreundschaft zu erweisen, denn auf diese Weise haben einige Engel beherbergt, ohne es zu merken!&amp;rdquo; &lt;a href="https://www.bibleserver.com/text/LUT/Hebr%C3%A4er13%2C2"&gt;Hebräer 13,2&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;</description></item><item><title>Das Frühjahr beginnt. Die Seele atmet auf.</title><link>/angedacht/das-fruehjahr-beginnt-die-seele-atmet-auf/</link><pubDate>Sat, 05 May 2018 20:36:14 +0000</pubDate><guid>/angedacht/das-fruehjahr-beginnt-die-seele-atmet-auf/</guid><description>&lt;p&gt;Jedes Jahr aufs Neue bestaune ich, wenn die Natur sich aus ihrer Starre löst. Gefühlt eine kleine Ewigkeit hat es gedauert – die Zeit von den wunderbaren bunten Herbstblättern bis hin zu den ersten Zarten grünen Knospen. Schon lange hat die Sonne ihr Bestes gegeben um die Blumen und Bäume zu Höchstleistungen zu bringen. Und dann endlich kommen die zarten Spitzen; zart und zerbrechlich am Anfang und dann immer kräftiger, bis schließlich ein ganzer Baum in frischem Grün erstrahlt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Andacht zur Jahreslosung 2017</title><link>/angedacht/andacht-zur-jahreslosung-2017/</link><pubDate>Tue, 03 Jan 2017 21:18:18 +0000</pubDate><guid>/angedacht/andacht-zur-jahreslosung-2017/</guid><description>&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.bibleserver.com/text/LUT/Hesekiel36%2C26"&gt;Hesekiel 36,26&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Die Losung für das neue Jahr gibt uns der Prophet Hesekiel mit auf den Weg. Er ist ein Schreiber starker Bilder und eindrucksvoller Visionen, und doch ist vielen Christen sein Buch wenig bekannt. Nur ganz selten ist es zur Predigt oder Lesung vorgeschlagen, in manchen Jahren gar nicht. Die jüdische Tradition fordert übrigens, dass nur ganz reife Menschen sich mit diesem Buch überhaupt befassen, und sie sollen mindestens 30 Jahre alt sein.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Andacht zum Juni/Juli/August</title><link>/angedacht/andacht-zum-junijuliaugust/</link><pubDate>Thu, 09 Jun 2016 19:59:13 +0000</pubDate><guid>/angedacht/andacht-zum-junijuliaugust/</guid><description>&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Meine Stärke und mein Lied ist der Herr, er ist für mich zum Retter geworden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.bibleserver.com/text/LUT/2.Mose15%2C2"&gt;2.Mose 15,2&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Der Monatsspruch des Juni greift eine Ur-Erfahrung des Glaubens auf: Sie handelt vom Auszug aus Ägypten. Der Monatsspruch ist ein Vers aus dem Lied des Mose. Mose singt, denn erst einmal ist das Gröbste überstanden. Die Israeliten sind ein paar Tage vorher durch das Schilfmeer gezogen. Keiner hatte das für möglich gehalten. Das ist erst einmal Grund genug, ein Fest zu feiern.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Wende statt Ende" - Gedanken zur Allianzgebetswoche (13.01.16)</title><link>/angedacht/wende-statt-ende-gedanken-zur-allianzgebetswoche-13-01-16/</link><pubDate>Mon, 18 Jan 2016 20:25:20 +0000</pubDate><guid>/angedacht/wende-statt-ende-gedanken-zur-allianzgebetswoche-13-01-16/</guid><description>&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Da ging der Sohn in sich und sprach: Wie viele Tagelöhner hat mein Vater, die Brot in Fülle haben, und ich verderbe hier im Hunger! Ich will mcih aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir. Ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heißt; mache mich zu einem deiner Tagelöhner! Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Als er aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und es jammerte ihn.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Alles gewollt-alles verloren" - Gedanken zur Allianzgebetswoche (12.01.16)</title><link>/angedacht/alles-gewollt-alles-verloren-gedanken-zur-allianzgebetswoche-12-01-16/</link><pubDate>Mon, 18 Jan 2016 20:10:01 +0000</pubDate><guid>/angedacht/alles-gewollt-alles-verloren-gedanken-zur-allianzgebetswoche-12-01-16/</guid><description>&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Und nicht lange danach sammelte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land; und dort brachte er sein Erbteil durch mit Prassen. Als er nun all das Seine verbraucht hatte, kam eine große Hungersnot über jenes Land und er fing an zu darben und ging hinh und hängte sich an einen Bürger jenes Landes; der schickte ihn auf seinen Acker, die Säue zu hüten. Und er begehrte, seinen Bauch zu füllen mit den Schoten, die die Säue fraßen; und niemand gab sie ihm.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Wenn Beziehungen zerbrechen" - Gedanken zur Allianzgebetswoche (11.01.16)</title><link>/angedacht/wenn-beziehungen-zerbrechen-gedanken-zur-allianzgebetswoche-11-01-16/</link><pubDate>Mon, 18 Jan 2016 11:41:28 +0000</pubDate><guid>/angedacht/wenn-beziehungen-zerbrechen-gedanken-zur-allianzgebetswoche-11-01-16/</guid><description>&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Der jüngere von ihnen sprach zu dem Vater: Gib mir, Vater, das Erbteil, das mir zusteht. Und er teilte Hab und Gut unter sie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.bibleserver.com/text/LUT/Lukas15%2C12"&gt;Lukas 15,12&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Das Erbe verteilen, so lange es dem Senior noch gut geht - das ist doch vernünftig, mögen wir sagen. Ja, wenn es freiwillig geschieht! Wenn es aber von den Erben gefordert wird, sträubt sich auch unser Gefühl. Das ist unverschämt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Orient ist es sogar eine Unmöglichkeit! Geerbt wird erst nach dem Tod des Vaters. Das heißt also: Für den Sohn ist der Vater schon so gut wie tot! Respekt, gar Liebe für den Vater - alles gleichgültig. Ich will alles- und zwar jetzt! Ich will nicht warten, bis &amp;ldquo;der Alte abkratzt&amp;rdquo;. Es geht im Tiefsten nicht um das ihm zustehende Erbe, sondern um zerbrochenes Vertrauen, verlorene Liebe. Die Forderung des Sohnes ruft laut: Du bist mir egal, ich will meinen Anteil. Jetzt! Ich will sein wie du, aber ohne Verbindung zu dir, ohne Bindung an dich!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Andacht zur Jahreslosung</title><link>/angedacht/andacht-zur-jahreslosung/</link><pubDate>Sun, 13 Dec 2015 12:20:39 +0000</pubDate><guid>/angedacht/andacht-zur-jahreslosung/</guid><description>&lt;p&gt;&amp;ldquo;Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet&amp;rdquo;, steht über dem neuen Jahr als Losung. Damit setzt die Jahreslosung einen anderen Akzent als die des zuende gehenden Jahres. Keine Aufforderung, keine Handlungsanweisung steht im Zentrum, sondern eine Zusage. Ein anderer handelt. Verstärkt wird dieser Eindruck durch den Vergleich mit der Mutter - ein bemerkenswerter Zug biblischer Rede von Gott.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das zuende gehende Jahr steht unter dem Zeichen tiefer Verunsicherung. Was ist das eigentlich, was gerade auf der Welt passiert? Wie wird es weitergehen? Was kommt als nächstes? Es sind alles keine neuen Fragen, das Leben hat sie immer gestellt, nur haben die vergangenen Monate sie in aller Deutlichkeit auf die Tagesordnung gebracht. Hinzu kommt dieses Gefühl der Ohnmacht. Erprobtes scheint zu versagen, die Karten werden neu gemischt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Angedacht zum 3. Advent</title><link>/angedacht/angedacht-zum-3-advent/</link><pubDate>Sun, 13 Dec 2015 12:18:23 +0000</pubDate><guid>/angedacht/angedacht-zum-3-advent/</guid><description>&lt;p&gt;Gott segne euch, die ihr warten könnt!  &lt;em&gt;(Wilma Klevinghaus)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gott segne euch, die ihr warten könnt, und öffne euch seine Türen zu seiner Zeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gott segne euch, die ihr lauschen könnt, und senke in eure Ohren sein gutes Wort.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gott segne euch, die ihr staunen könnt, und erfülle eure Herzen mit seinem Licht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gott segne euch, die ihr lieben könnt, und mache euch zu Feuern in Dunkel und Eis.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Andacht Oktober</title><link>/angedacht/andacht-oktober/</link><pubDate>Tue, 29 Sep 2015 19:10:15 +0000</pubDate><guid>/angedacht/andacht-oktober/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wenn du nun gegessen hast und satt bist und schöne Häuser erbaust (…), dann hüte dich, dass dein Herz sich nicht überhebt und du den HERRN, deinen Gott, vergisst, der dich aus Ägyptenland geführt hat, aus der Knechtschaft (…) Du könntest sonst sagen in deinem Herzen: Meine Kräfte und meiner Hände Stärke haben mir diesen Reichtum gewonnen. Sondern gedenke an den HERRN, deinen Gott.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Bibel hat Weitblick. Das zeigt sie immer wieder bei ihren Geschichten. Manches klingt ganz modern, und ist doch zweieinhalb Jahrtausende alt. Ich habe einen Ausschnitt aus einer Geschichte ausgewählt, die gegen Ende der Wüstenwanderung erzählt wird. Sie ist als Predigtgrundlage im Entwurf der neuen Predigtreihen für das Erntedankfest vorgeschlagen. Kurz vor dem Einzug ins Verheißene Land spricht Gott hier eine Warnung aus. Was hier gesagt wird, erinnerte mich an: „Ohne Gott und Sonnenschein bringen wir die Ernte ein“. Diese Zeit habe ich zwar nicht mehr selber erlebt, aber ich bin nun einmal ein geschichtlich interessierter Mensch. Das ist nun auch schon wieder Vergangenheit. Die Überheblichkeit, die dahinter steht, ist aber noch da, heute mehr denn je. Der Überfluß verdeckt nur, wie abhängig wir von Gott sind. Kürzlich mußte ich lesen, daß sich die Fischbestände in den Weltmeeren in den vergangenen 40 Jahren halbiert haben. Macht nichts, das ist den meisten Medien noch nicht einmal eine Schlagzeile wert. Weiter wie bisher!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Andacht Juni</title><link>/angedacht/andacht-juni/</link><pubDate>Mon, 01 Jun 2015 18:29:12 +0000</pubDate><guid>/angedacht/andacht-juni/</guid><description>&lt;p&gt;&amp;ldquo;Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Am siebenten Tag aber ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun.&amp;rdquo;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Gemeinde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;das Jahr geht seiner Höhe entgegen. Bald feiern wir Johannistag, der die Mitte des Jahres und den längsten Tag im Jahreslauf markiert. Ist wirklich schon die Hälfte um? Die &amp;ldquo;gefühlte Mitte&amp;rdquo; des Jahres liegt für viele Menschen eher im Juli und August, nämlich in der Zeit des Sommerurlaubs. Das soll Anlass sein, einmal darüber nachzudenken. Auch wenn es den &amp;ldquo;Urlaub&amp;rdquo; als solchen in biblischen Zeiten noch nicht gab, zum Verhältnis zwischen Arbeit und freier Zeit hat die Bibel einiges zu sagen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>"Alles vermag ich durch ihn, der mir Kraft gibt."</title><link>/angedacht/alles-vermag-ich-durch-ihn-der-mir-kraft-gibt/</link><pubDate>Mon, 30 Mar 2015 14:41:24 +0000</pubDate><guid>/angedacht/alles-vermag-ich-durch-ihn-der-mir-kraft-gibt/</guid><description>&lt;p&gt;Liebe Gemeinde,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;in diesen Tagen feiern wir Ostern. Die Osterzeit wird uns aber in den kommenden Wochen länger begleiten, auch wenn die Ostereier in den immer grüner werdenden Gärten danach langsam aber sicher verschwinden. Das Fest eröffnet die Osterzeit erst, es ist nicht etwa ihr Abschluss. So gesehen, begleitet uns Ostern über die meiste Zeit dieses Gemeindeblattes. In diesen Zeitraum fällt auch ein denkwürdiger Jahrestag. Vor 70 Jahren endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Das Ereignis passt zur Freude der Osterzeit: Leben ist wieder möglich, die Zeiten der Finsternis sind begrenzt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Andacht vom Gemeindeblatt Oktober/November 2014</title><link>/angedacht/andacht-vom-gemeindeblatt-oktobernovember-2014/</link><pubDate>Mon, 22 Sep 2014 11:37:21 +0000</pubDate><guid>/angedacht/andacht-vom-gemeindeblatt-oktobernovember-2014/</guid><description>&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ehre Gott mit deinen Opfern gern und reichlich, und gib deine Erstlingsgaben, ohne zu geizen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.bibleserver.com/text/LUT/Jesus%20Sirach35%2C10"&gt;Sirach 35,10&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Es ist Herbst. Kürbisse, Äpfel und Kartoffeln haben Erntesaison. Ich denke an festlich geschmückte Kirchen zum Erntedankfest, an Feiern und große Beteiligung von jung und alt. Diese Gedanken gehen mir durch den Kopf, wenn ich zu dieser Jahreszeit den Monatsspruch lese. „Erstlingsgaben“ sind unsere Äpfel und Kürbisse natürlich nicht mehr. Dieser Begriff passt eher zum Frühjahr, denn er bezieht sich auf die ersten Früchte, die es im Jahr zu ernten und zu essen gibt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Andacht vom Gemeindeblatt Juni/Juli 2014</title><link>/angedacht/andacht-vom-gemeindeblatt-juni-juli-2014/</link><pubDate>Fri, 06 Jun 2014 10:14:13 +0000</pubDate><guid>/angedacht/andacht-vom-gemeindeblatt-juni-juli-2014/</guid><description>&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Dennoch bleibe ich stets an dir, denn du hältst mich bei meiner rechten Hand; du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/1.Chronik22%2C13"&gt;1. Chr 22,13&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;„&amp;hellip;doch wenn ich auf das Ende seh&amp;hellip;“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sicher fällt jedem bei diesen Worten Wilhelm Busch ein. Und was hat er alles gezeichnet!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anders: warum hat er es gezeichnet? Als geschulter Pädagoge schüttelt man wissend den Kopf – und doch hat es seinen Reiz! Eigentümlich, die Geschichten von Max und Moritz kennt man eben! Wilhelm Busch, übrigens ein Mann, der eigentlich still und zurückgezogen manchmal doch aus der Isolation herausgetreten ist und Gottesdienste gehalten hat, erklärte: „Nur was wir glauben, wissen wir gewiss“.
Mag man an seinen pädagogischen Fähigkeiten noch so sehr zweifeln, er wollte nicht vom Ende reden, sondern den Anfang gestalten&amp;hellip;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Andacht vom Gemeindeblatt April/Mai 2014</title><link>/angedacht/andacht-vom-gemeindeblatt-april-mai-2014/</link><pubDate>Wed, 02 Apr 2014 18:46:00 +0000</pubDate><guid>/angedacht/andacht-vom-gemeindeblatt-april-mai-2014/</guid><description>&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Eure Traurigkeit soll in Freude verwandelt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/Johannes16%2C20"&gt;Johannes 16,20&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&amp;hellip; ich kann&amp;rsquo;s einfach nicht glauben.
Denn: bin ich traurig, ist es ja gerade so, dass es überall keinen Sinn mehr hat, das Leben keinen Spaß mehr macht, die Leute alle gegen mich sind, und hab ich 50% Chancen auf Gelingen, werde ich gewiss bei den anderen 50% sein!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht wäre ein Konjunktiv die Rettung:
Eure Trauer sollte verwandelt werden - ja das wär gut! Aber es ist ja leider so unreal. Real ist doch in unseren Augen immer die schlechte Prognose: Die wird sofort geglaubt; und ist sie gar wiederlegt, nicken wir dennoch bedächtig: &amp;ldquo;Naja, es wird schon was dran sein&amp;rdquo;, erklären wir dann wissend mit finsterer Miene, &amp;ldquo;es wird schon was dran sein!&amp;rdquo;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Predigt vom 02.03.2014</title><link>/angedacht/predigt-vom-02-03-2014/</link><pubDate>Sun, 02 Mar 2014 20:11:45 +0000</pubDate><guid>/angedacht/predigt-vom-02-03-2014/</guid><description>&lt;p&gt;Estomihi   &lt;a href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/Jesaja58%2C1-9"&gt;Jesaja 58, 1-9&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bestimmt könnte ich wieder mal ein richtig gut passendes Bonhoeffer-Wort zitieren. Wir hätten gezeigt, wir haben Jesaja verstanden, und können dann zum Sonntag übergehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich frage mich, wen er auf der Zielscheibe hat, wen er ärgern will. Und fühl mich vorsichtshalber erst einmal angegriffen. Ich geh in Verteidigung, und Angriff ist die beste Verteidigung: wer bist du überhaupt&amp;hellip;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oder ich fühle mich nicht angegriffen: Ha, Jesaja, hinter dem Busch sitz ich nicht&amp;hellip;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Ein Weg zum Glück</title><link>/angedacht/ein-weg-zum-glueck/</link><pubDate>Sat, 01 Mar 2014 19:51:47 +0000</pubDate><guid>/angedacht/ein-weg-zum-glueck/</guid><description>&lt;p&gt;Die ARD-Themenwoche -Wege zum Glück- war für mich Anlass, diese Zeilen zu schreiben. Neben Familie, Freude, Humor, Glaube und Geld spielen bei den meisten Menschen auch Musik und &amp;ldquo;Gutes tun&amp;rdquo; zu den wichtigsten Dingen, die uns glücklich machen. Das zeigte sich auch, als die Komikerin Anke Engelke sich als Reporterin auf die Suche machte nach dem, was für uns Menschen Glück bedeutet. Und sie traf Menschen, die mit anderen bereit waren, zusammen zu singen und einen Chor zu bilden. Und sie fanden das Glück in der neuen Gemeinschaft und im gemeinschaftlichen Singen. Der Höhepunkt war dann schließlich für alle der öffentliche Auftritt zu Beginn einer Veranstaltung mit Orchester vor einem großen Publikum -und das S&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Predigt vom 23.02.2014</title><link>/angedacht/predigt-vom-23-02-2014/</link><pubDate>Sun, 23 Feb 2014 20:09:17 +0000</pubDate><guid>/angedacht/predigt-vom-23-02-2014/</guid><description>&lt;p&gt;Sexagesimä 2014   &lt;a href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/Apostelgeschichte16%2C9-15"&gt;Apostelgeschichte 16,9-15&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lydia war eine Frau aus Kleinasien, stammt aus Thyatira, die aus beruflichen Gründen ihr Zuhaus verlagert hat: Soll ich es mit einer sächsischen Firma vergleichen, die ihr Standbein nach Polen verlagert&amp;hellip; Deshalb sind die Sachsen noch lange keine Polen&amp;hellip; – soviel gegen den Europakult&amp;hellip;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Richtig Weihnachten</title><link>/angedacht/richtig-weihnachten/</link><pubDate>Fri, 20 Dec 2013 10:22:45 +0000</pubDate><guid>/angedacht/richtig-weihnachten/</guid><description>&lt;p&gt;Liebe Leser,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;für mich wird es nur richtig Weihnachten, wenn &amp;hellip;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie würden Sie diesen Satz fortsetzen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;hellip; wenn wir als Familie alle zusammen sind &amp;hellip; wenn alle gesund sind &amp;hellip; wenn es zur &amp;ldquo;richtigen Zeit&amp;rdquo; einen &amp;ldquo;richtigen Festbraten&amp;rdquo; gibt &amp;hellip; wenn ich am Heiligen Abend oder zur Christmette am ersten Weihnachtsfeiertag früh ein &amp;ldquo;richtiges Krippenspiel&amp;rdquo; erlebt habe &amp;hellip;&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>